Wie aus neuer Arbeit gute Arbeit wird

Wie verändert die Digitalisierung die Arbeit? Welche Innovationen braucht ein Sozialverband wie der ASB, um in Zukunft gute soziale Arbeit zu leisten? Welche Wünsche und Erwartungen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an die Zukunft? Dazu hat das Wirtschaftsinstitut Nextpractice aus Bremen in den vergangenen Wochen 27 Interviews mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASB Regionalverbandes Nürnberger Land e.V. geführt. Die Ergebnisse des vom Bundessozialministerium geförderten Forschungsprojektes zur Zukunft der Arbeit werden in den kommenden Wochen ausgewertet.

Im November 2018 hatte der Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Björn Böhning, den Startschuss für die 17 Experimentierräume, die unter dem Dach der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) neue Arbeitsmodelle erproben, gegeben.

In insgesamt 17 Projekten entwickeln und testen Betriebe, Beschäftigte und Sozialpartner gemeinsam in Lern- und Experimentierräumen innovative Arbeitsmodelle, wobei der Mensch und seine Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen. Sie fördern Arbeiten 4.0 in der Pflege, im Handwerk, in der Verwaltung, oder in der Produktion, adressieren neue Führungs- und Weiterbildungskonzepte, den demografischen Wandel oder Künstliche Intelligenz.

Einer der beteiligten Partner ist der ASB Regionalverband Nürnberger Land e.V.. Gemeinsam mit seinen Beschäftigten und seinen Sozialpartnern unternimmt der Verband schon seit geraumer Zeit den Praxistest, wie aus neuer Arbeit gute Arbeit wird. Das Forschungsprojekt begleitet den Verband dabei. „Wir sind gespannt auf die Ergebnisse der Evaluation und werden mit diesen dann in einen intensiven Dialog über unsere Arbeit gehen“, sagt Geschäftsführer Tino Städtler. „Wir wollen den Wandlungsprozess der sozialen Arbeit, der sich bereits jetzt in zahlreichen Fachbereichen zeigt, gemeinsam mit den Mitarbeitern und Mitarbeitern zukunftsfähig mitgestalten. Das Forschungsprojekt des Bundessozialministeriums ist für uns eine gute Basis für künftige Entscheidungen“.

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