Matthias Schindler ist ASB-Botschafter für Inklusion

Es ist so weit: Am 21. April ist Spatenstich für das neue integrative Kinderhaus „KindSeins“ im Hersbrucker Ortsteil Altensittenbach.  Der ASB-Nürnberger Land und die Stadt Hersbruck freuen sich, dass sie für das Neubauprojekt, das 127 Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen einen durchgängigen Bildungs- und Betreuungsweg bietet, einen besonderen Botschafter gewinnen konnten: Den Nürnberger Para-Radsportler, Weltmeister und Paralympics-Medaillengewinner Matthias Schindler.

Seit einer Operation zur Entfernung eines Rückenmarkstumors lebt Matthias Schindler mit einer inkompletten Querschnittlähmung. Er verlor aber nicht den Mut und feierte und feiert Erfolge als Para-Radsportler und Paralympics-Teilnehmer. Zusätzlich setzt er sich für Inklusion und Integration ein.

„Als Botschafter für die inklusive Kita „KindSeins“ des ASB engagiere ich mich aus voller Überzeugung. Meine eigene Lebensgeschichte hat mir gezeigt, dass der Blick auf Möglichkeiten entscheidend ist – nicht auf Einschränkungen“, sagt der 44-jährige Familienvater. „Ich freue mich sehr, Teil dieses wichtigen Projekts in Hersbruck zu sein und dazu beizutragen, dass Inklusion von Anfang an selbstverständlich gelebt wird. Als Vater weiß ich zudem, wie wichtig ein Umfeld ist, in dem Kinder sich angenommen fühlen, unabhängig von ihren Voraussetzungen.“
„Wir sind stolz und dankbar, dass wir mit Matthias Schindler eine starke und glaubwürdige Stimme für Inklusion aus der Metropolregion gewinnen konnten“, betont ASB-Vorstand Bruno Schmidt. „Matthias Schindler ist nicht nur Botschafter, sondern stärkt das Thema Inklusion auch fachlich im Verband “, so ASB-Geschäftsführer Tino Städtler.

Beim Spatenstich für KindSeins am 21. April wird Matthias Schindler erstmals öffentlich in seiner Rolle als Botschafter der ASB-WunderKinder dabei sein. Geplant sind zudem eine Expertendiskussion zum Thema Inklusion sowie ein Fachtag Inklusion.

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