IKEA spendet Möbel für traumapädagogische Wohngruppe Amayah

Seit Anfang April leben vier Kinder in der neu eröffneten traumapädagogischen Intensivwohngruppe „Amayah“ des ASB Nürnberger Land. Für sie beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt – und damit Stabilität, Geborgenheit und die Chance, ihre belastenden Erfahrungen behutsam zu verarbeiten.

Damit den Kindern das Ankommen in der neuen Umgebung möglichst leichtfällt, hat das pädagogische Team großen Wert daraufgelegt, dass die Atmosphäre im Haus von Beginn an warm und einladend ist. Die Aufenthaltsräume wie auch die Kinderzimmer wurden mit viel Liebe zum Detail eingerichtet und dekoriert. Möglich wurde dies vor allem durch die großzügige Unterstützung des Einrichtungshauses IKEA Nürnberg/Fürth, das die Möbel für die Kinderzimmer gespendet hat.

„Ein eigenes, schön gestaltetes Zimmer bedeutet für unsere Kinder viel mehr nur einen Rückzugsort“, betont Gülden Güler, Leiterin von Amayah. „Es ist ein sicherer Hafen – ein Platz, an dem sie sich zum ersten Mal seit Langem geborgen fühlen dürfen.“

Auch aus Sicht des ASB Regionalverbandes Nürnberger Land ist die Unterstützung von unschätzbarem Wert: „Die Möbelspende hat uns nicht nur finanziell entlastet, sondern ermöglicht es uns, den Kindern vom ersten Tag an eine liebevolle Umgebung zu bieten. Dafür sind wir dankbar“, betont die Fachbereichsleitung Hilfen zur Erziehung, Anne-Margret Wild. „Für die Kinder fühlt sich das Leben in Amayah hoffentlich bald wie ein Zuhause an.“

Mit ihrem Engagement zeigt IKEA, wie wichtig gesellschaftliche Verantwortung und konkrete Hilfe im Alltag sind. „Wir wünschen uns sehr, dass wir damit ein bisschen dazu beitragen konnten, den Kindern einen neuen geschützten Raum für ihre Entwicklung zu geben“, sagte Market Manager Martin Albrecht bei der Einweihung der Einrichtung.

Amayah bietet seit April vier Kindern mit belastenden Lebenserfahrungen einen geschützten Rahmen, in dem sie durch speziell geschulte Fachkräfte begleitet werden. Traumapädagogische Ansätze helfen ihnen dabei, emotionale Sicherheit aufzubauen und neue, positive Beziehungserfahrungen zu machen.

Foto: Max Knisch/ASB Nürnberger Land

Zurück