Große Wünsche für kleine Menschen

Wunschbox für Kinderhaus „KindSeins“ steht im Rathaus Hersbruck.

Die Wunschbox im Rathaus Hersbruck wartet nun auf die Ideen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger. Foto: ASB Nürnberger Land


Was wünschen sich Familien, Kinder und Bürgerinnen und Bürger für das neue integrative Kinderhaus „Kindseins“ in Altensittenbach? Ideen und Anregungen können ab jetzt in einer Wunschbox im Rathaus Hersbruck eingeworfen werden.

Gemeinsam mit dem Integrationsbotschafter von „KindSeins“, Paralympics-Radweltmeister Matthias Schindler, stellten Hersbrucks Bürgermeister Robert Ilg, Birgit Meister, Fachbereichsleitung Hauptamt und ASB-Geschäftsführer Tino Städtler die Wunschbox vor. Bis Mitte September können Bürgerinnen und Bürger ihre Wünsche für die zukünftige Einrichtung dort in die Box einwerfen und so aktiv an der Entwicklung eines besonderen Ortes für die jüngsten Mitglieder der Stadt mitwirken. Nicht nur Familien mit Kindern sind eingeladen, ihre Vorstellungen einzubringen, sondern alle, denen eine kinderfreundliche und inklusive Stadt Hersbruck am Herzen liegt.

„Ich wünsche dem neuen Kinderhaus, dass es ein Ankerpunkt für die Kinder und Familien wird, der sie lange begleitet“, formuliert Birgit Meister ihren Wunsch. „Als Bürgermeister ist mir vor allem wichtig, dass der Bau gut läuft, dass alle beteiligten Firmen gut zusammenarbeiten und wir pünktlich zum Kindergartenjahr 2027/2028 eröffnen können“, betont Bürgermeister Robert Ilg. „Ich wünsche mir, dass mit KindSeins ein Ort entsteht, an dem alle Kinder von Anfang an die gleichen Chancen haben“, sagt Matthias Schindler.

„Wir wollen KindSeins im Sinne der Kinder bestmöglich konzipieren. Deshalb beziehen wir die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an mit ein“, betont Tino Städtler, Geschäftsführer des ASB Regionalverbandes Nürnberger Land e.V., der Bauherr und über die ASB WunderKinder auch Träger der neuen Einrichtung ist.

In die Wunschbox können Vorschläge zu Themen Integration und Inklusion, aber auch zu wie Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten oder pädagogischen Angeboten eingeworfen werden. Sie werden am Ende ausgewertet. Die Wunschbox steht im Erdgeschoss des Rathauses in Hersbruck und ist zu den Öffnungszeiten zugänglich. Im Herbst wird sie dann in die Räume der Sparkasse Hersbruck weiterwandern.

Die Wunschbox ist Teil der Kampagne „Chancen formen Zukunft“, die der ASB gemeinsam mit Integrationsbotschafter Matthias Schindler ins Leben gerufen hat. Ziel ist es, den Dialog zu Inklusion und Integration aktiv zu fördern. Ergänzt wird die Kampagne durch weitere Dialogformate, unter anderem eine Podiumsdiskussion und einen pädagogischen Fachtag, der Fachkräfte, Familien und Interessierte zusammenführt.

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