ASB-Kinderhaus Lieblingsplatz in der Sternstraße in Feucht steht vor der Fertigstellung

Vor knapp einem Jahr war Spatenstich, nun steht das ASB-Kinderhaus Lieblingsplatz in der Sternstraße in Feucht vor der Fertigstellung. Im März werden die ersten Kinder in die „Kinderstadt“, die aus Krippe, Kindergarten und Hort besteht, einziehen.

„Das wird ein echter Lieblingsplatz werden“, hatte Feuchts Bürgermeister Konrad Rupprecht zu Baubeginn vorausgesagt. Heute lässt sich beim Blick auf das fast fertige Areal bereits erahnen, wo die Lieblingsecken und Lieblingsplätze der gut 120 Kinder, die die integrative Einrichtung des ASB in der Sternstraße ab dem Frühjahr bevölkern werden, vermutlich einmal sein werden. Mit Sicherheit wird dazu der Platz zwischen den fünf von einem gemeinsamen schattenspendenden Dach überspannten Häusern gehören, für deren ungewöhnliche Architektur das Burgthanner Büro Graf Architekten verantwortlich zeichnet. Für die ansprechende Inneneinrichtung aus natürlichen Materialien und viel Holz hat sich der ASB-Regionalverband Nürnberger Land e.V. das Stuttgarter Innenarchitekturbüro 12:43 Architekten geholt, die die Innenausgestaltung an die besonderen Formen und Aufgaben der Gebäude anpassten.

Das ASB-Kinderhaus Lieblingsplatz wird eine Kinderkrippengruppe, zwei Kindergartengruppen sowie zwei Hortgruppen beherbergen. „Kinder von einem halbem Jahr bis 15 Jahre werden hier gemeinsam viel Zeit verbringen, deshalb war es uns und der Marktgemeinde Feucht sehr wichtig, das Areal auf die verschiedenen Bedürfnisse der Altersgruppen auszurichten“, sagt ASB-Geschäftsführer Tino Städtler. Die Idee zu  der „Kinderstadt“ war aus dem Motto „Gemeinsam lernen unter einem Dach“ heraus entstanden: „Wir werden auch den Außenbereich so gestalten, dass er die Vorzüge einer kleinen Stadt spiegelt, mit Parks, einer Gärtnerei, Ruhezonen und Bereichen zur Begegnung“, so Städtler. Drinnen treffen sich die größeren Kinder im gemeinsamen Kinderrestaurant. Die Kinderhausleitung wird Andrea Hawel übernehmen. „Mit ihr haben wir eine bewährte und sehr erfahrene pädagogische Kraft, die das 15-köpfige Team gut führen wird“, sagt Karina Falk, Geschäftsführerin der ASB-WunderKinder gGmbH.

3,8 Millionen Euro kostet die Einrichtung in Holzbauweise, die auf einem Grundstück der Bayerischen Staatsforsten entsteht, der hierfür eine Kooperation mit der Marktgemeinde Feucht einging. Das Kinderhaus-Areal wurde in Erbpacht bebaut. Daneben errichtet der Staatsbetrieb Wohnungen. Ein neues Quartier entsteht somit derzeit in der Marktgemeinde Feucht. Für ASB-Geschäftsführer Tino Städtler ein tolles Projekt. „Wir freuen uns sehr, dass wir das mitgestalten dürfen“.

 

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