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"Oase" zum Wohlfühlen

NEUNKIRCHEN (ik) - Eine „Oase“ zum Wohlfühlen soll er auch in Zukunft sein, ein Ort, der als Lebenselixier Bildung und Wärme spendet und Kinder beim Erwachsenwerden begleitet – all diese guten Wünsche begleiteten den neu getauften ASB Kinderhort „Oase“ in Neunkirchen, der am Wochenende sein 25-jähriges Bestehen feierte.

Zum Jubiläum der Einrichtung mit 39 Kindern, die einer der ersten Horte im Landkreis überhaupt war, kam eine ganze Reihe von Gästen, die sich nicht nur von den Räumen und dem Angebot des ASB-Hortes überzeugen wollten, sondern vor allem an der engen pädagogischen Zusammenarbeit der Einrichtung mit der Grundschule Neunkirchen interessiert waren.

So ist der ASB Hort seit Einrichtung des Ganztagszweiges 2009 fester Bestandteil des schulischen Lebens der Grundschule Neunkirchen. An drei Vormittagen pro Woche unterstützen die pädagogischen Fachkräfte den Unterricht des Ganztagszweiges personell etwa bei der Differenzierung von Angeboten. Zudem bieten sie an zwei Nachmittagen Projektarbeit wie Medienpädagogik an.

Für Neunkirchens Bürgermeisterin Martina Baumann (SPD) ist  diese enge Kooperation ein unverzichtbarer  Teil des Ganztagsangebotes an der Schule. „Es war der Gemeinde von Anfang an wichtig, die Qualität des Nachmittagsangebotes zu sichern“. Baumann lobte darüber hinaus das Engagement des Hortes: ob Stand am Sommerfest von Neunkirchen oder Vorlese- und Singstunde im Seniorenstift: Kinder, Erzieher und Eltern der Einrichtung sind stets dabei. „Das ist toll“. Für Gabriele Kröller, die die Einrichtung seit 2013 leitet,  eine Selbstverständlichkeit: „Wir sehen uns als Teil der Schule und der Gemeinde“. Sabine Frisch, Lehrerin an der Grundschule Neunkirchen, gab in Vertretung der Schulleitung das Lob zurück: „Wir schätzen die Offenheit in der Zusammenarbeit sehr“.

„Horte sind Bildungseinrichtungen“ betonte Evelyn Kittel-Kleigrewe, Fachaufsicht des Landkreises, und forderte die Eltern auf, den schulischen Erfolg dennoch nicht über zu bewerten. „Lebensfreude ist noch viel wichtiger“. ASB Geschäftsführer Tino Städtler dankte allen Beteiligten, insbesondere den Mitarbeitern des Hortes für ihr Engagement. „Sie haben die Einrichtung zu einem Juwel gemacht“.

Bevor die Torte zum 25-jährigen Bestehen angeschnitten wurde, überreichte Tino Städtler Hortleiterin Gabriele Kröller das  Schild mit dem neuen Namen der Einrichtung „Oase“. Die Hortkinder und das Musikduo Leipold sorgten für musikalische Unterhaltung, bevor dann im Rahmen eines Tages der offenen Tür Vorlesen im Beduinenzelt, Basteln mit Natur-materialien und natürlich die Besichtigung des ASB-Rettungsfuhrparks auf dem Programm standen.

Buzi: Der ASB Kinderhort in Neunkirchen feierte am Wochenende sein 25-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass gab es einen neuen Namen für die Einrichtung, die künftig „Oase“ heißt. Evelyn Kittel-Kleigrewe, Fachaufsicht des Landratsamtes, Hortleiterin Gabriele Kröller, ASB Fachbereichsleiterin Sabine Strobel-Ahlfeld, Sabine Frisch von der GS Neunkirchen, Bürgermeisterin Martina Baumann und ASB Geschäftsführer Tino Städtler freuen sich.

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Delegation aus Lauf beim Bundesqualitätszirkel Kinder & Jugend

LAUF (ik) _ Nach dem Unterricht heißt es seit Mitte September für 100 Kinder der Kunigunden-Grundschule und der Grundschule Rudolfshof in Lauf: ab in die Mittagsbetreuung. Seit diesem Schuljahr stehen die beiden Einrichtungen unter neuer Trägerschaft. Der ASB Regionalverband Nürnberger Land hat die Mittagsbetreuung von der evangelischen Kirchengemeinde übernommen und sorgt auf Wunsch auch für eine Versorgung der Schüler mit warmen Mittagessen.

Die Eltern der beiden Schulen können nun zwischen zwei verschiedenen Modellen wählen: der klassischen Mittagsbetreuung, die bis 14 Uhr dauert, und der verlängerten Betreuung, die bis 15.30 Uhr reicht und auch eine Hausaufgabenbetreuung beinhaltet. „Die beiden Modelle nebeneinander haben sich bewährt“, sagt die Bereichsleiterin Kinder und Jugend beim ASB, Sabine Strobel-Ahlfeld. Während es manchen Eltern reiche, die Kinder während der Schulzeit bis 14 Uhr gut versorgt zu wissen, seien andere Eltern berufsbedingt dankbar, wenn der Nachwuchs bereits mit fertigen Hausaufgaben und einem warmen Mittagessen im Bauch nach Hause komme.

Während im Neubau in der Kunigundenstraße aktuell ein Raum für die Mittagsbetreuung zur Verfügung steht, sind es in der Rudolfshofer Schule zwei große ehemalige Klassenzimmer, in denen nach Schulschluss gebastelt und gespielt werden kann. Das hat seinen Grund: Zwei Drittel der 100 Kinder sind in der Mittagsbetreuung Rudolfshof untergebracht, rund 40 in der Kunigundenschule. Seit die Stadt Gebühren für die Nutzung erhebt, sind die Anmeldezahlen für die Mittagsbetreuung leicht rückläufig, stellt ASB Geschäftsführer Tino Städtler fest. „Doch die Situation ist nicht dramatisch“.

Konrektorin Monika de Jesus–Hauber freut sich, mit dem ASB einen guten Partner für die Mittagsbetreuung im Haus zu haben, zumal der Regionalverband die bisherigen Mitarbeiter übernommen hat und die Kinder somit nach den Ferien außer auf einen neuen Praktikanten auf vertraute und bewährte Gesichter trafen.

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ASB eröffnet zwei weitere Einrichtungen

LAUF (ik) _ Nach dem Unterricht heißt es seit Mitte September für 100 Kinder der Kunigunden-Grundschule und der Grundschule Rudolfshof in Lauf: ab in die Mittagsbetreuung. Seit diesem Schuljahr stehen die beiden Einrichtungen unter neuer Trägerschaft. Der ASB Regionalverband Nürnberger Land hat die Mittagsbetreuung von der evangelischen Kirchengemeinde übernommen und sorgt auf Wunsch auch für eine Versorgung der Schüler mit warmen Mittagessen.

Die Eltern der beiden Schulen können nun zwischen zwei verschiedenen Modellen wählen: der klassischen Mittagsbetreuung, die bis 14 Uhr dauert, und der verlängerten Betreuung, die bis 15.30 Uhr reicht und auch eine Hausaufgabenbetreuung beinhaltet. „Die beiden Modelle nebeneinander haben sich bewährt“, sagt die Bereichsleiterin Kinder und Jugend beim ASB, Sabine Strobel-Ahlfeld. Während es manchen Eltern reiche, die Kinder während der Schulzeit bis 14 Uhr gut versorgt zu wissen, seien andere Eltern berufsbedingt dankbar, wenn der Nachwuchs bereits mit fertigen Hausaufgaben und einem warmen Mittagessen im Bauch nach Hause komme.

Während im Neubau in der Kunigundenstraße aktuell ein Raum für die Mittagsbetreuung zur Verfügung steht, sind es in der Rudolfshofer Schule zwei große ehemalige Klassenzimmer, in denen nach Schulschluss gebastelt und gespielt werden kann. Das hat seinen Grund: Zwei Drittel der 100 Kinder sind in der Mittagsbetreuung Rudolfshof untergebracht, rund 40 in der Kunigundenschule. Seit die Stadt Gebühren für die Nutzung erhebt, sind die Anmeldezahlen für die Mittagsbetreuung leicht rückläufig, stellt ASB Geschäftsführer Tino Städtler fest. „Doch die Situation ist nicht dramatisch“.

Konrektorin Monika de Jesus–Hauber freut sich, mit dem ASB einen guten Partner für die Mittagsbetreuung im Haus zu haben, zumal der Regionalverband die bisherigen Mitarbeiter übernommen hat und die Kinder somit nach den Ferien außer auf einen neuen Praktikanten auf vertraute und bewährte Gesichter trafen.

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Zukunft bauen

Der Neubau des ASB Kinderhauses "Lieblingsplatz" in der Marktgemeinde Feucht ist eines der ehrgeizigsten Projekte, welches der ASB Regionalverband Nürnberger Land e.V. im nächsten Jahr realisieren möchte. Gegenwärtig erfolgt eine Ideenwerkstatt zur architektonischen und raumbildenden Gestaltung des Baukörpers. Zur Planung und Realisierung konnte das renommierte Architektenbüro Graf- Kellner gewonnen werden.

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Pressebericht im Boten zur Eröffnung des ASB-Kinderhauses Lieblingsplatz

FEUCHT_ Ein Lieblingsplatz für jedes Kind: So lautet ab 1. September das Motto für den Feuchter Nachwuchs. Das Provisorium in der Schulstraße wurde innerhalb von zwei Wochen, kindgerecht eingerichtet und dient nun als eine Art „neues Zuhause“ für die Kleinen. Die Container, auch liebevoll mobile Raummodule genannt, sind nur eine Zwischenlösung bis der geplante Neubau für eine inklusive Einrichtung in der Sternstraße realisiert ist. Am Samstag war bei strahlendem Sonnenschein die Eröffnung des „Lieblingsplatzes“, so der Name des Kinderhauses, dessen Träger der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Regionalverband Nürnberger Land ist.

Neben der optimalen Betreuung und Unterstützung der Kinder und Jugendlichen will der ASB die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern. Im Sinne von Integration und Inklusion werden dort alle Kinder mit ihren individuellen Stärken und Schwächen angenommen und mit Entwicklungsangeboten unterstützt. Besonderen Wert legt man auf einen positiv-wertschätzenden Umgang miteinander. Durch gemeinschaftliches Lernen und Kontakte zu anderen Kindern und Jugendlichen wie auch Erwachsenen werden vielfältige Bildungsprozesse angeregt. In einer ansprechenden Umgebung fördern hochqualifizierte Fachkräfte den Lern-, Lebens- und Entwicklungsverlauf der Kinder.

Fünf Erzieher und ein Volontär aus Afrika, der den Kindern die englische Sprache näher bringt, werden etwa 100 Kinder zwischen ein und 14 Jahre betreuen. Zu Beginn sind es erst 30, doch monatlich kommen neue Kinder dazu. Gemeinsames Kochen, Hausaufgaben machen, spielen, aber auch Ausflüge unternehmen, stehen unter anderem auf dem täglichen Programm in dem Hort.

Tischkultur wird groß geschrieben. Das heißt, dass nach der Schule gemeinsam gegessen wird. Der ASB bereitet die Speisen zu und bietet für die Kinder Ernährungsberatung und Sonderkostformen an. Es gibt Räume für die „Kleinen“ und für die „Großen“, wobei aber die Kleinen von den Großen lernen und die Großen die Kleinen beschützen. Dies fördert das Leben in der Gemeinschaft. Tino Städtler, ASB-Geschäftsführer im Nürnberger Land, eröffnete mit einer großen Feier im Hof den neuen Wohlfühl-Ort.

„Platzbedarf gerecht werden“

„Die Marktgemeinde Feucht setzt alles daran, dem Bedarf an Betreuungsplätzen gerecht zu werden.“, betonte Bürgermeister Konrad Rupprecht. Für die Übergangslösung in den mobilen Raummodulen trägt die Marktgemeinde die zusätzlichen Kosten von etwa 350.000 Euro für zwei Jahre und unterstreicht damit ein weiteres Mal den hohen Stellenwert von Kindern und Familie. „Zeig mir den Platz an der Sonne, wo alle Menschen glücklich sind.“ Mit diesen Worten trat Evelyn Kittel-Kleigrewe, Fachaufsicht für Kindertagesstätten im Landkreis Nürnberger Land, an das Rednerpult. Danach stellte sie die Frage, was die Lieblingsplätze oder -tiere von Kindern seien. Von da leitete sie zu der neuen Einrichtung über.

Kuschelecken, einen Raum namens „Lieblingsplatz zum Träumen“, in dem Vögel auf Ästen die Wand zieren, Sonne- und Mondlampen sowie kuschelige Matten dienen zur Entspannung. Noch ist diese Kita in den Containern nicht behindertengerecht eingerichtet, was aber der Neubau ändern soll. Auch Flüchtlingskinder sind willkommen. Ende dieses Jahres erhält der „Lieblingsplatz“ auch ein TÜV-Zertifikat und wird regelmäßig geprüft.

Stellvertretender ASB-Vorsitzender Wolfgang Beck bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Feucht. Er klärte die Anwesenden über die Hintergründe auf: Hier werden die Kinder in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung begleitet, ihre Kompetenzen gefördert und ihre Herzensbildung ermöglicht, entsprechend dem Leitgedanken „nicht das Kind soll sich der Umgebung anpassen, sondern wir sollten die Umgebung dem Kind anpassen.“

Buntes Rahmenprogramm

Bei einem Rundgang wurden allen Interessierten die Räumlichkeiten gezeigt und erklärt. Die Erwachsenen waren davon überzeugt, dass sich ihre Kids hier wohlfühlen werden. Auch Daniela Rosenkranz (Marktgemeine Feucht – Bereich Kinder, Jugend und Schule), Stefanie Rupprecht, Einrichtungsleiterin „Lieblingsplatz“, und Sabine Strobel-Ahlfeld (ASB-Fachbereichsleiterin Kinder und Jugend) waren anwesend. In der Hüpfburg und im Sandkasten tobten sich die Kinder während der Veranstaltung aus. Sanitäter gewährten einen Blick in einen Krankenwagen und gaben Auskunft über ihre Arbeit. Auch die erste Hilfe, sowie Mund-zu-Mundbeatmung konnte anhand eines Dummys geübt werden. Die Jugendgruppe modellierte für die Kinder Luftballontiere und hatte eine Malaktion zum Thema „Lieblingsplatz“ vorbereitet.

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