Unsere Geschichte

- Fahrradtrage
Gegründet wurde der Arbeiter-Samariter-Bund 1888 von sechs Zimmerleuten in Berlin, die die Not der Arbeiter in den Fabriken erkannten und begannen, Erste-Hilfe-Kurse zu organisieren. Der Arbeiter-Samariter-Bund entstand als Teil der Arbeiterbewegung. Heute ist er ein bundesweit tätiger moderner Wohlfahrtsverband, der sich dem Motto „Wir helfen hier und jetzt“ verpflichtet hat. In 16 Landesverbänden und über 250 Regional- und Kreisverbänden unterstützen 1,2 Millionen Mitglieder die Idee und die Arbeit des Arbeiter-Samariter-Bundes.
Im Nürnberger Land wurde der Arbeiter-Samariter-Bund im Oktober 1911 von 25 engagierten Frauen und Männern im Gewerkschaftshaus als Arbeiter-Samariter-Kolonne Lauf aus der Taufe gehoben. Er wurde bald ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Lauf. 1933 wurde er von den Nationalsozialisten verboten und erst 1955 unter der Leitung von Hans Gumann, der schon vor 1933 aktiv war, wieder gegründet.
Schon bald danach, im Jahr 1962, konnte mit viel Eigenleistung das ASB-Haus in Lauf errichtet und in Betrieb genommen werden. Es hat sich seither zum Zentrum vielfältiger sozialer und karitativer Tätigkeiten entwickelt. 1988 wurde es um einen Kinderhort erweitert und 2008 modernisiert und energetisch saniert.
Die Entwicklung des ASB Lauf von der reinen Hilfsorganisation hin zum modernen Wohlfahrtsverband begann Ende der 60er Jahre. Mit der Anstellung der ersten hauptamtlichen Mitarbeiter im Rettungsdienst, mit der Aufnahme des Behindertenfahrdienstes und mit dem Menüservice Essen auf Rädern wurden die Grundsteine für die Entwicklung zur heutigen Größe und Bedeutung des Regionalverbandes gelegt. 5000 fördernde Mitglieder ermöglichen mit ihrem finanziellen Beitrag unsere Arbeit.
Diese umfasst heute den Unterhalt einer Rettungswache und die Ausbildung der Bevölkerung in Erster Hilfe, soziale Dienste wie den Behindertenfahrdienst, das Essen auf Rädern und den Hausnotruf und seit Ende der 80er Jahre auch den Betrieb und den Unterhalt von Kindertagestätten mit Einrichtungen in Lauf, Neunkirchen, Hersbruck, Röthenbach, Leinburg-Diepersdorf und Feucht.
Die 250 Beschäftigten in den einzelnen Einrichtungen des Regionalverbandes werden von mehr als 100 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt.
Für die Fahrdienste steht ein Fuhrpark von 30 Fahrzeugen zur Verfügung, davon viele mit Sonderausstattung zur Aufnahme und Befestigung von Rollstühlen.
Die Führung des Regionalverbandes obliegt satzungsgemäß dem Vorstand und der Geschäftsführung. Der Vorstand setzt sich aktuell zusammen aus dem Vorsitzenden Bruno Schmidt sowie den Vorstandsmitgliedern Edith Müller, Ivonne Bomba, Horst Maul und Wolfgang Beck. Geschäftsführer ist Konrad Eitel.
Film „Der Arbeiter-Samariter-Bund - ein historischer Rückblick“
„Es muss etwas getan werden“, diesen Beschluss fassten im Jahr 1888 sechs Berliner Zimmerleute. Immer wieder kam es zu schweren Arbeitsunfällen. „Hilf dir selbst“, sagten sich die sechs Berliner Handwerker. Sie wurden zu den Gründervätern des ASB. Mit seinen zahlreichen Originalaufnahmen zeigt der Film „Der Arbeiter-Samariter-Bund - ein historischer Rückblick“ die geschichtliche des Arbeiter-Samariter-Bundes auf.

