Landesjugendwettbewerb in Lauf
Die ASB Jugend ist fit in Erster Hilfe: vier Tage lang - vom 4. - 7. Januar -haben in Lauf 60 Jugendliche aus ganz Bayern ihr Können in der Erstversorgung Verletzter und in anderen Disziplinen unter Beweis gestellt. Am Ende setzte sich das Team des ASB Bad Windsheim gegen elf weitere Teams aus ganz Bayern durch.
Bereits am ersten Tag mussten die insgesamt 60 Kinder und Jugendlichen, die heuer am ASB Landeswettbewerb teilnahmen, gestaffelt nach Altersgruppen ihr Können in Erster Hilfe unter Beweis stellen und beispielsweise eine Herz-Lungen Wiederbelebung durchführen und einen Asthmaanfall versorgen. Auch
Geschicklichkeitsaufgaben und Allgemeinwissen aus Politik, Wirtschaft und Weltgeschehen standen auf dem Programm, „Die Fragen waren zum Teil ganz schön knifflig“, sind sich die Teilnehmer einig.
Doch den meisten Jugendlichen, die nach Lauf gekommen sind, nicht nur ums Gewinnen, sondern um das gemeinsame Erlebnis mit anderen Jugendlichen. Gemeinsam kampieren die 60 Teilnehmer vier Tage lang in der Turnhalle der Bertleinschule, spielen und reden miteinander in den freien Stunden, tauschen sich aus. „Es ist vor allem die Begegnung, die zählt“, sagt Karina Falk. Die Jugendleiterin des ASB Lauf hat den Landeswettbewerb heuer ins Nürnberger Land geholt und zusammen mit weiteren Ehrenamtlichen der Landesjugend auf die Beine gestellt. Seit vier Tagen ist sie unermüdlich auf den Beinen, telefoniert, organisiert, beantwortet Fragen. Dass die Laufer ASB Jugend selbst kurzfristig aufgrund von Absagen kein eigenes Team ins Rennen schicken konnte, sondern beim Team München mitmachen musste, ärgert sie schon. Andererseits seien etliche Jugendliche aus dem Landkreis in die Organisation des Wettbewerbes eingebunden, „das zählt auch“.
Und so verdienen am Abend, als die Sieger des Landesjugendwettbewerbes geehrt werden, eigentlich auch Sophia Grottel und Sonja Tripp einen Pokal: die beiden Schulsanitäterinnen des Christoph-Jakob-Treu Gymnasiums in Lauf haben nämlich den ganzen Tag über auf dem harten Betonboden der SanArena die Unfallopfer gespielt und spüren nun deutlich ihre Knochen, „doch Spaß gemacht hat es“, versichern sie.

